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Plastik fischen

Im Juni kam das mobile Erfahrungsfeld der Sinne zu allen vierten Klassen. Während des ganzen Schuljahres hatten sich die SchülerInnen im HSU-Unterricht mit dem Element "Wasser" beschäftigt. In dem Projekt "Plastik und Meer" erfuhren die Kinder Umweltbildung nun mal anders, es wurde geangelt. Da waren die Schüler dann doch sehr erschrocken.

"In unseren Weltmeeren treibt viel zu viel Plastik herum. Wenn wir so weitermachen, dann schwimmt bald mehr Müll im Wasser als es Fische gibt. Um Schülerinnen und Schüler für die Plastikplage zu sensibilisieren, kommt das Mobile Erfahrungsfeld mit einem mobilen „Schul-Ozean“ an der Schule vorbei. Hier angeln die Kinder und Jugendlichen so manchen Müll aus dem Wasser. Dabei bringen sie auch bittere Tatsachen ins Bewusstsein. Informationen zum Thema Plastik und Gewässer animieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann dazu, Strategien zur Müllvermeidung zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler stellen sich – angeleitet durch das Team des Mobilen Erfahrungsfelds – Fragen: Welche Auswirkungen haben unsere Abfälle auf Gewässer und Weltmeere? Welche Alternativen und Handlungsvorschläge können wir gemeinsam finden? Was können wir tun, damit das Meer nicht zur Müllkippe verkommt? Im zweiten, kreativen Teil des Workshops bestücken die Kinder und Jugendlichen eine Weltkarte mit Plastikmüll. Diese Collage aus Müll verbleibt in der Schule und erinnert so weiterhin an die Müllbelastung der Erde. Das Angebot „Plastik und Meer“ wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. " (aus: https://kuf-kultur.nuernberg.de/weitere-kuf-einrichtungen/erfahrungsfeld-zur-entfaltung-der-sinne/mobiles-erfahrungsfeld/plastik-und-meer/)

Das Projekt wirkte inzwischen nachhaltig bei uns im Klassenzimmer. Der Plastikmüll reduzierte sich bisher.