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Besuch im Neuen Museum

Das Neue Museum - was gab es da nicht alles zu entdecken. Eine Treppe wie eine Nudel, ein Bild wie ein Wirbelsturm, einen Sessel aus Pappe ... und dann die tolle Kugel mit den Leuchtstrahlen, die hatte es den Kindern besonders angetan.

Die Kinder der 3. Klasse kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, als sie das Neue Museum mit den Kunstpädagoginnen, den Müttern und der Lehrerin entdecken durften. Anschließend wurden sie auch noch kreativ.Die eine Gruppe beschäftigte sich mit Gerhard Richter und folgte den Spuren seiner Maltechnik. " Ein abstraktes Bild von Gerhard Richter lädt ein zu vielfältigen Assoziationen und zu Fragen nach der Entstehung der Farbstrukturen. Die Vorgehensweise des Künstlers wird nachvollziehbar, indem die Schüler mit Spachteln und Malbrettern verschiedene Farbschichten auf einen Malgrund auftragen."

Die andere Gruppe folgte der Parade der Objekte und bestaunte zeichnerisch die Designabteilung. Ein Leporello über einen ganzen Tag entstand. "Gegenstände können Geschichten erzählen. Ihre Form kann etwas über die Funktion, die Herstellung, den Zeitpunkt ihrer Entstehung und ihren gesellschaftlichen Kontext verraten. In der Zusammenschau mit anderen Objekten ergeben sich Sinn- und Bedeutungsverschiebungen, die zu „neuen“ Erzählstrukturen führen. In der zeichnerischen Praxis werden die Silhouetten selbst ausgewählter Designobjekte festgehalten und auf einer Linie, einem Zeitstrang – vergleichbar mit der filmischen Aneinanderreihung von Einzelbildern – wiedergegeben."

(http://www.nmn.de/de/programm/kunstvermittlung/museum-und-schule/aesthetische-praxis-fuer-schulklassen.htm)